Jetzt doch: Immobilienpreise fallen zum ersten Mal seit dem Boom 2020
30 August 2022 | 2-mal angesehen
Analytikern zufolge haben die Immobilienpreise ihren Zenit überschritten. Nachdem die Immobilienpreise seit 2020 fleißig stiegen, lässt sich erstmals ein leichter Rückgang verzeichnen.
Gleichzeitig erhöht sich das Immobilienangebot, doch die Nachfrage bleibt aus. Sowohl für Käufer als auch Verkäufer beginnt eine spannende neue Phase.
Preisrückgang am deutlichsten bei Eigentumswohnungen
Eigentumswohnungen haben im Juli 2022 einen preislichen Rückgang von 0,86 % erfahren. Kurz zuvor stiegen die Preise für Eigentumswohnungen noch um 7,93 %. Dahingegen sinken die Immobilienpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser nur sehr allmählich. Hier betrug der Rückgang gerade einmal 0,26 %, was auf dem Immobilienmarkt noch nicht sonderlich merklich ist.
Die oben genannten Preissenkungen betreffen allerdings nur Neubauten. Bestandsobjekte trifft der Preisrückgang um 0,69 %.
Wo fallen die Immobilienpreise am meisten?
Interessant ist bei der aktuellen Entwicklung, dass die Immobilienpreise nicht deutschlandweit gleichmäßig sinken. Im Saarland und in Sachsen-Anhalt steigen die Immobilienpreise noch an, obschon der Trend sich in Deutschland langsam in eine andere Richtung bewegt.
München liegt mit seinem Preisrückgang im deutschlandweiten Vergleich ausnahmsweise vorne. Hier beträgt es ganze 3,7 %, wobei der Rückgang bei der bayerischen Hauptstadt, dicht gefolgt von Stuttgart, 3,2 % beträgt.
Sowohl in Berlin als auch in Hamburg sanken die Preise um 2,2 %. Alle vier Städte gehören in Deutschland zu den teuersten Pflastern. Lediglich in Köln und Düsseldorf betrug das sinkende Kaufpreisniveau zwischen 1,6 und 1,8 %.
Es scheint, dass sich der Immobilienmarkt in München endlich entspannt. Wer in München auf der Suche nach einer Immobilie ist, der sollte die Augen offen halten und im richtigen Augenblick zuschlagen.
Perfekte Chancen für Interessenten in Hamburg und Berlin